Großprojekt Lacey Fund

Nicht selten kommt es vor, dass Tiere jeglicher Art aus unterschiedlichen Gründen ihr Zuhause wechseln müssen. Der „Lacey Fund e.V.“ macht es sich zur Aufgabe, diese Tiere aufzunehmen, um ihnen eine tiergerechte Unterbringung zu bieten. Mit dieser Investition planen wir auf einer Fläche von mindestens 5 ha großzügige Tiergehege nach den neuesten Standards zu errichten. Neben dem Wohl der Tiere, das an oberster Stelle steht, soll der Kontakt zwischen Mensch und Tier eine grundlegende Rolle spielen und in die Konzeption der Gehege einbezogen werden. Hierfür sollen die Gehege so geplant werden, dass Besucher am Umgang mit den Tieren teilhaben können. Um die Tiere zusätzlich zu der tierärztlichen Behandlung adäquat zu versorgen benötigen wir neben Behandlungsräumen auch eine professionelle Futterküche und Kühlräume.
Unsere Vision ist, Kindern und Erwachsenen die Biologie und das Verhalten unterschiedlicher Tierarten näherzubringen. Deswegen legen wir in unserem Projekt großen Wert auf Schul- und Erwachsenenbildung, für die wir entsprechend Schulungsräume vorsehen. Des Weiteren soll auch die Beschäftigung der Tiere dargestellt und kommentiert sowie darauf aufbauend pädagogische Konzepte entwickelt werden, in denen Interessierte mitarbeiten können.
Für die Umsetzung unseres Projektes suchen wir im ersten Schritt nach einem geeigneten Grundstück. Möchten Sie unser Vorhaben unterstützen dann freuen wir uns über Ihre Spende.

Vision tiergerechte, professionelle Unterbringung von Raubkatzen
Folgende Prämissen legen wir zu Grunde:
  • Gelände mit ca. 5 Ha Land
  • Für alle Tiere müssen der Tierart entsprechende Tierwohnungen errichtet werden.
  • Die dazugehörenden Außengehege müssen so universell gestaltet sein, dass durch die Größe und Beschaffenheit Beschäftigungsprogramme jederzeit in großer Abwechslung möglich sind.
  • Die Pflege der Tiere muss durch qualifiziertes Personal erfolgen.
  • Tierlehrer sollen die Möglichkeit haben die Tiere so zu betreuen wie sie es aus ihrer Vorgeschichte gewohnt sind.
  • Die Tieranlagen müssen so konzipiert sein, dass ein enger Kontakt zwischen Mensch und Tier möglich ist.
  • Die Tiere müssen Rückzugsmöglichkeiten bekommen in die sie sich nach freier Entscheidung zurückziehen können.
  • Die tierärztliche Versorgung muss für alle Rassen sichergestellt sein.
  • Die Tiernahrung muss ausgewogen und vitaminreich gestaltet sein.
  • Ein Austausch zwischen Tierwissenschaftlern, Tierärzten und Tierlehrern wird regelmäßig durchgeführt und Maßnahmen daraus werden zeitnah umgesetzt.
  • Schulungsräume für Schulen und Kindergärten sollen ausreichend vorhanden sein.

Wie wird das Projekt gelebt?
An oberster Stelle steht das Tierwohl. Alle Tiere müssen ihrer Rasse entsprechend untergebracht werden, das heist auch, dass zum Beispiel Löwen in einer Gruppe leben und Einzelgänger den Raum bekommen sich aus dem Wege zu gehen.

Mensch und Tier sollen hier zueinander finden. Kinder und auch Erwachsene sollen lernen können wie Tiere sich verhalten, was sie essen, wie sie jagen. Es soll erlebbar werden wie sie sich bewegen, wie sie essen und wie sie sich in ihrer Familie verhalten.

Die tierärztliche Versorgung und Behandlung soll weitestgehend für unsere Besucher zu sehen sein, um auch hier für große Transparenz zu sorgen.
Trainingseinheiten und Beschäftigungsprogramme werden immer erklärt und kommentiert.

Aktivitätsprogramme wie z.B. helfen bei der Fütterung, ausmisten und Pflegearbeiten sind in der Ausarbeitung und sollen interessierte Kinder und Erwachsene animieren.
Fachliteratur zum Studium der Tiere und Vorträge direkt bei den Tieren werden geplant.
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